COVID-19 und unsere Praxis, Version 02

Liebe Patienten!

Zu COVID-19 haben Sie über diverse Quellen in den letzten Wochen tägliche Informationen erhalten.

Vorweg: Bleiben Sie wenn möglich zuhause. Dort sind Sie mit Ausnahme bei schweren Krankheitssymptomen am sichersten, nicht etwa in der Arztpraxis oder im Krankenhaus.

Wir möchten Sie mit diesem Hinweis  auf Ihr Verhalten in Bezug auf unsere Praxis hinweisen.

Sie finden anschließend allgemeine Hinweise. Diese Information wird fortlaufend aktualisiert. Zur Erleichterung Ihrer Orientierung werden die neuen Informationen jeweils mit ihrem Erscheinungsdatum gekennzeichnet.

 

Falls Sie Erkältungssymptome wie Fieber, Gliederschmerzen,  Husten aufweisen oder eine Störung des Geruchs/Geschmacksempfindens vorliegen  bleiben Sie zuhause. Rufen Sie uns an, falls Sie Rat benötigen!

Das Kriterium des Aufenthaltes in bestimmten Risikogebieten hat zweischenzeitlich keine besondere Bedeutung mehr, da man nunmehr von einem allgemeinen Risiko ausgeht.

Aufschiebbare Untersuchungen (z.B. eine Vorsorgedarmspiegelung, ein Gesundheitscheck, eine Verlaufskontrolle ohne neue Beschwerden) sollten möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Für uns war dies Anlaß, mit einem Vorlauf von 2 Wochen den eigenen Terminkalender drastisch zu reduzieren. Möglicherweise werden auch Sie in diesem Zusammenhang von uns kontaktiert.

Falls Sie diesbezüglich unsicher sind, rufen Sie uns an. Falls Sie aus eigenem Entschluss Ihren Termin nicht wahrnehmen möchten, informieren Sie uns bitte.

Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass wir Ihnen angesichts der völlig offenen weiteren Entwicklung noch keinen konkreten Ausweichtermin nennen können.

Rezepte bestellen Sie bitte vorzugsweise telefonisch.

Sollten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigen, werden wir auch diese vorzugsweise telefonisch (für max. 14 Tage) ausstellen.

Sollten Sie die Praxis dennoch aufsuchen, bemühen Sie sich bitte um den allseits empfohlenen Abstand von 1,5 m. Wir werden Sie ausdrücklich bitten, den Anmeldebereich aus diesem Grund nur einzeln aufzusuchen. Im Wartebreich haben wir den Abstand der Bestuhlung entsprechend vergrößert, es liegen keine Zeitschriften aus.

Sollten Sie begleitet werden, werden wir die Begleitperson bitten, sich möglichst nicht in der Praxis aufzuhalten. Wir rufen Ihre Begleitung gerne an, wann Sie wieder abgeholt werden können.

Diese Regeln dienen zu Ihrem Schutz, dem anderer Patienten und des Praxispersonals!

Allgemeinverständliche Hinweise zu SARS-CoV-2 und der zugehörigen Krankheit COVID-19 einschließlich Inkubationszeit (Ansteckungsperiode) sowie zu Verhaltensmaßnahmen (Händehygiene, Husten- und Niesetikette, Abstand halten) können Sie auch unter folgenden links nachlesen:

https://www.kbv.de/media/sp/Patienteninfo_Coronavirus.pdf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11965

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html 

Herzlichst Ihr Praxisteam

 

20.03.2020 laut Gesundheitsamt Düren gibt es im Kreis Düren aktuell 111 bestätigte Coronainfektionen; 6 davon befinden sich in Krankenhausbehandlung

21.03.2020 laut Gesundheitsamt Düren gibt es im Kreis Düren aktuell 116 bestätigte Coronainfektionen; 6 davon befinden sich in Krankenhausbehandlung

22.03.2020 laut Gesundheitsamt Düren gibt es im Kreis Düren aktuell 142 bestätigte Coronainfektionen; es gibt nun den ersten Todesfall: eine 90-jährige Dame ist an den Folgen verstorben.

25.03.2020 laut Gesundheitsamt gibt es im Kreis Düren nun 168 bestätgte Fälle, davon befinden sich 19 in Krankenhausbehandlung. Immerhin konnten aber auch bisher 30 geheilte Menschen aus ihrer häuslichen Quarantäne entlassen werden. Es sind weniger als 10 % der getesteten Personen Covid-positiv (168 von 1850 Tests).

26.03.2020 Originalton des Gesundheitsamtes: Wir haben im Kreis Düren jetzt 190 Fälle. Bemerkenswert ist aber, dass COVID-19 jetzt bei den Risikogruppen (z.B. Altenheime) angekommen ist. Alleine aus dem Kreis Düren sind 22 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung. Einige dieser Patienten sind auch schwerer erkrankt. Während in der ersten Zeit vor allem junge Menschen betroffen waren und mit den Rückkehrern aus den Skigebieten dann die "Mittelalten (40 - 60)" sind es jetzt zunehmend ältere Menschen.  

29.03.2020 die aktuelle Zahl der Covid-19-Infizierten liegt im Kreis Düren bei 243.

30.03.2020 die aktuelle zahl von im Kreis Düren an Covid-19 nachgewiesen erkrankten Menschen liegt bei 248. 78 hiervon sind breits genesen. Es ist zu einem zweiten covid-assoziierten Todesfall bei einem 84-jährigen Mann gekommen.

02.04.2020 aktuell sind im Kreis Düren 303 Menschen covid-19-positiv getestet. 6 Menschen sind mit/an Covid gestorben.

07.04.2020 akutell sind im Kreis Düren 352 Menschen positiv getestet, 12 Manschen sind unter Beteiligung von COVID 19 im Kreisgebiet verstorben.

08.04.2020: die aktuelle Zahl positiv getesteter Menschen im Kreis Düren liegt bei 386. Fast die Hälfte hiervon (184) sind bereis wieder genesen. Die Zahl der mit/an Covid-19 Verstorbenen liegt weiterhin bei 12.

28.04.2020: Dieser Zeitsprung ist durchaus interessant: Mittlerweile sind schon 395 Menschen im Kreis Düren wieder von Covid-19 genesen (am 8.4. waren es noch 386 positiv getestete). Die Zahl der Erkrankten ist auf 127 gesunken, die Zahl der bedauerlicherweise verstorbenen liegt relativ konstant nun bei 26.

Bitte beachten Sie das Tragen einer Mund/Nase-Schutzmaske (hierbei sollte auch die Nase möglichst dicht überdeckt sein !!!).Sie schützen hiermit überwiegend Ihre Umgebung, aber auch sicher ein Stück sich selbst verglichen zum Nichttragen eien Maske. Tragen sie die Maske mit Ausnahme im häuslichen Umfeld konsequent.

Und vergessen Sie dabei bitte nicht die Abstandsregel von 1,5 m. Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass Sie "noch" gesund sind und es natürlich auch bleiben sollen. Die bisherigen Verläuafe -auch in anderen Ländern- mahnen zur fortgesetzten Vorsicht, gerade auch jetzt, wo bestimmte Maßnahmen der Kontaktsperre gelockert werden. Werden Sie bitte nicht leichtsinnig. Es steht viel auf dem Spiel, auch die mögliche Rücknahme von Lockerungen. Wir sollten erleichtert sein, dass sich die Pandemie in Deutschland noch relativ beherrschbar zeigt und das Gesundheitswesen nicht auf eine sehr ernsthafte Probe gestellt wird. "Corona" wird uns noch eine lange Zeit begleiten; das Virus ist definitiv nicht weg!!

14.06.2020: Ein erneuter Zeitsprung: Das wesentliche seit Ende April: Trotz Lockerung der Kontakt-Einschränkungen ist es bisher nicht wieder zu einem allgemeinen Anstieg der COVID-19-Erkrankungen gekommen. Die registriertern Erkrankten sind ganz überwiegend genesen. Derzeit kann davon ausgegangen werden, dass die Infektion bei 80 % milde bis sehr milde verläuft. Dennoch sind auch schwere Erkanrkungen selbst bei jungen, sonst völlig gesunden Menschen bekannt. Wir versuchen im Alltag -auch in der Praxis- die Vorsichtsmaßnahmen konstant zu halten. Wir sollten nicht vergessen, wie gravierend das Virus in Italien, Spanien und auch Frankreich die Gesundheistssysteme belastet und teils über ihre Grenzen gebracht hat. Alle lernen jeden Tag dazu. Es gibt keinen Grund für Schuldzuweisungen oder Schlaumeierei. Wichtig scheint mir die Bereitschaft, jeden Tag wieder und ggfs. neu zu entscheiden. Wir wind bemüht unseren Teil zu einem funktionierenden Alltag beizutragen. Irgendwann werden wir mit einer Fülle von Erkenntnissen auf diese historische Situation zurückschauen. Es ist zu hoffen, dass uns dies auf nicht unwahrscheinliche zukünftige ähnliche Ereignisse besser vorbereitet. Und es wäre sehr zu hoffen, dass die immensen Geldmittel, die nun freigemacht werden, unserem Großen und Ganzen eine zukunftsfähigere Ausrichtung ermöglichen. Ein Weg zurück zu alten Gewohnheiten sollte sehr sehr gut überlegt werden. Hier ist zu hoffen, dass Politik und sonstige Entscheidungsträger sich deutlich mehr durch visionäres Denken und Entscheiden auszeichnen als dies in den letzten Jahren zur Gewohnheit geworden war.

 

02.08.2020: In den letzten ca. 6 Wochen hat sich gezeoigt, das das Covid-19-Virus in Deutschland nicht verschwunden sosndern allenfalls beherrschbar geworden ist. Die teils hohen Infektionszahlen in fleischverabetenden Betrieben haben dies vor Augen geführt. Man könnte diesen Ereignissen den positiven Aspekt abgewinnen, dass nun hoffentlich mehr Fahrt aufkommt in Bezug auf die Aufzuchtbedingungen der Tiere, Vermeidung unnögier und langer Tiertransporte und die Mensch- und tierunwürdigen Bedingungen, uner denen Fleisch verbrauchergerecht zubereitet wird. Ich möchte dieses sehr wichtige Thema aber an dieser Stelle nicht weier ausführen.

Mein Anliegen ist heut, Sie daran zu erinnern, dass wir die erreichte Eindämmung der Virusaubreitung nicht durch leichtfertigen Drang nach "Normalität" aufs Spiel setzen. Abgesehen von den beaknnaten, teils lebensgefährlich und tödlich verlaufenden Infektionen würden durch einen zweiten lockdown zahlreiche Untersnehmen in Konkurs gehen. 

Daher mein Appell an Sie: Beachten Sie die einfache, aber wirksame AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske):

Halten Sie einen Abstand von 1,5 noch besser 2 Meter zueinander. Wo dieses nicht möglich ist, benutzen Sie bitte konsequent den Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske), und zwar korrekt. Die Nase ist dabei der wichtigere Ort.

Denken Sie an Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen, fassen Sie mit Ihren Händen nicht an Mund, Nase oder Augen, Nießen oder Husten Sie in Ihren Ellenbogen und wenden Sie sich bitte von Umstehenden ab. 

Die in Deutschland wieder zunehmenden Neuinfektionen sind in allererster Linie auf Infektionen im Inland zurückzuführen und nicht etwa auf Reiserückkehrer!!

Bleiben sie entschlossen, stark und selbsbewußt!!

 

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